In kürzester Zeit wurden 72 Zelte und 384 Feldbetten aufgebaut, 1,5 Kilometer Kabel verlegt sowie ein 175 kVA Notstromaggregat in Betrieb genommen, um Beleuchtung, Heizung und Stromversorgung sicherzustellen. Täglich wurden dabei rund 300 Liter Diesel verbraucht.
Rund 290 Helferinnen und Helfer aus mehreren Ortsverbänden beteiligten sich an der Übung, um für den Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein. Der Bereitstellungsraum kommt dann zum Einsatz, wenn bei großflächigen Schadenslagen viele Einsatzkräfte über Tage oder Wochen versorgt werden müssen – wie zuletzt bei den Waldbränden in Brandenburg, wo neben THW-Kräften auch Feuerwehr und DRK in einem solchen Lager untergebracht wurden.
Das THW demonstrierte mit dieser Übung einmal mehr seine Fähigkeit, flexibel und unter extremen Bedingungen großflächige logistische Strukturen aufzubauen – ein entscheidender Faktor im modernen Bevölkerungsschutz.