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THW-Thema
 

Sprengtechnische Möglichkeiten

Anfertigung von Bohrlöchern
Einbringen von Sprengstoff
Sprengergebnis Wandöffnung
Holzsprengung

Stößt die Leistungsfähigkeit technischer Geräte an ihre Grenzen oder verspricht deren Einsatz keinen Erfolg, kann moderne Sprengtechnik helfen, das Leben von Menschen und Tieren zu retten und Sachwerte zu erhalten. Hierzu bietet das THW verschiedene sprengtechnische Möglichkeiten an, wenn z. B. Sprengarbeiten im Hoch- und Tiefbaubereich zu unverzüglichen Sicherungsmaßnahmen erforderlich sind. Gerade wenn es darum geht, z. B. ein nach einem Brand baufällig gewordenes Gebäude niederzulegen oder Staueis vor Brücken und Wehren zu beseitigen, stehen wir mit Rat und Tat zur Seite. Auch das Anlegen von Rauchabzugsöffnungen in Gebäuden im Brandfall ist für uns kein Problem. Ebenso sind wir in der Lage, moderne elektrische und nichtelektrische Zündverfahren (Exel, Dynashoc, ...) zu verwenden.

Zusammen mit der Universiät Karlsruhe entwickeln wir zurzeit Möglichkeiten, um im Falle eines Brandes in Niedrigenergie- und Passivhäusern gefahrlos durch Verglasungen eindringen zu können.

Wir arbeiten mit einer THW-Fachgruppe Sprengen zusammen und integrieren Sprengberechtigte aus dem Geschäftsführerbereich Karlsruhe in Einsätze und Übungen.

Unser Leistungsspektrum umfasst folgende Tätigkeiten:

  • Splitterfreies Öffnen von Türen (einschließlich FH-Türen) sowohl band- als auch gegenbandseitig mit minimalen Mengen an Sprengstoff,
  • Sicheres Öffnen von Schließfächern, Gepäckstücken,
  • Einbruchsprengungen zur Schaffung von Zugängen und Öffnungen in Bauwerken z. B. zur Rettung von Personen oder als Rauchabzug / Brandherd-Zugang zur Unterstützung der Feuerwehr mit minimalen Sprengstoffmengen und reduziertem Splitterflug durch Einsatz entsprechender Verdämmungslösungen,
  • Sprengungen von Bauwerken und Bauwerksteilen bei Einsturzgefahr, zur Schaffungvon Zugängen oder zur Beräumung von Trümmern,
  • Sturmholz, welches unter Spannung steht, beseitigen wir ohne die Gefährdung von Einsatzkräften,
  • Trennen von Stahlbauteilen, Drahtseilen, Schienen, Öffnen von Druckbehältern etc.,
  • Öffnen von Deichen zum kontrollierten Ablauf bei extremen Hochwasserlagen,
  • Beseitigen von aufgestautem Treibgut und Packeis vor Brücken und Wehren,
  • Eissprengungen zum Auflösen von Eisflächen vor Bauwerken zur Abwehr von Überflutungen,
  • Kultursprengungen im Natur- und Umweltschutz, zur Anlage von Feuchtbiotopen, Beseitigung von Baumwurzeln (Stubbensprengungen),
  • Löschsprengungen zum Bekämpfen von Flächen- und Waldbränden zur Unterstützung der Feuerwehr.

Alle Tätigkeiten können auch umluftunabhängig durchgeführt werden, d. h. unter schwerem Atemschutz. Damit ist ein Einsatz z. B. auch in verrauchten Einsatzgebieten in der unmittelbaren Nähe von Brandherden möglich. Auch der Einsatz von Sprengarbeiten unter Wasser ist möglich.

Übungen

Sprengen für den Naturschutz

(15.12.2010)

Zum Leistungsportfolio des THW zählen auch sprengtechnische Verfahren, welche im Forst und landwirtschaftlichen Bereich Anwendung finden können. So stand am Samstag, dem 4.12.2010, die Beseitigung eines Gefahrenherdes auf dem Programm des THW.

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Übungen

Mit wenig Sprengstoff gegen viel Beton

(21.11.2010)

Dass Bunkerwände auch mit kleinen Sprengstoffmengen wirksam geschwächt werden können, wurde am Samstag, dem 20.11.2010, bei Heilbronn bewiesen. Vor allem bei der Anfertigung von Rettungssprengungen muss dabei von Standard-Verfahren, die beim Gebäudeabbruch Anwendung finden, abgewichen werden.

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Einsätze

Mysteriöser Munitionsfund

(17.12.2009)

Nicht schlecht staunte ein Spaziergänger am Dienstag, dem 15.12.2009, als er in einem Waldgrundstück bei Hügelsheim alte Munition aus dem zweiten Weltkrieg fand.

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Sprengen

Sprengtechnisches Öffnen von Verglasungen

(30.08.2009)

Die Herstellung eines im Brandfall notwendigen Zugangs durch Sicherheitsverglasungen von Geschäfts- und Verwaltungsbauten ist mit herkömmlichen mechanischen Methoden nicht oder nur erschwert möglich. Bei Passiv- und Niedrigenergiehäusern besteht im Brandfall aufgrund der dichten Gebäudehülle zudem die erhöhte Gefahr der Rauchgasdurchzündung oder eines Backdrafts (Rauchgasverpuffung), sobald Brandpyrolysegase über Öffnungen (Türen, Fenster, etc.) in Kontakt mit der Außenluft treten.

 

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Übungen

Sprengen für den Notfall

(10.05.2009)

Um im Rahmen der Gefahrenabwehr schnell Zugang in Gebäude zu erhalten, stehen dem Technischen Hilfswerk verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, sprengtechnisch und gezielt Rettungsöffnungen anzulegen. Am Samstag, dem 9.5.09, führte das THW Vertretern von Polizei und Feuerwehr in diesem Bereich verschiedene Möglichkeiten auf dem Gelände der ehemaligen Südzuckerfabrik in Waghäusel vor.

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Veranstaltungen

Explosives: Bei ARD und THW sitzen Sie in der ersten Reihe

(11.09.2008)

Das THW Karlsruhe hat am Freitag, dem 12.09.2008, ein explosives Experiment ins richtige Licht gerückt. Für die Produktionsarbeiten der Wissenschaftsshow „Die große Show der Naturwunder“ wurde ein Experiment unterstützt, bei dem gezeigt wird, dass zerbrechliche Naturmaterialien Bauwerke vor gefährlichen Sprengstoffen Schutz bieten können.

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Veranstaltungen

Neue sprengtechnische Möglichkeiten vorgestellt

(26.11.2007)

Mit sprengtechnischen Mitteln steht dem THW als Organisation im Katastrophenschutz ein breites Leistungsspektrum an Möglichkeiten zur Rettung von Menschen und Beseitigung von Gefahren zur Verfügung. Um dieses Know-How zu erweitern, treffen sich jährlich alle THW-Sprengberechtigten in Baden-Württemberg, um aktuelle gesetzliche Änderungen im Sprengstoffrecht und technische Neuerungen zu erfahren und Erfahrungen auszutauchen.

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